Gasstraat Oost 7 5349 AH Oss Niederlande
Wer Circuit Zandvoort sagt, denkt an Dünen, Formel 1 und natürlich die ikonische Tarzan-Kurve. Was viele nicht wissen: Über dieser berühmten Kurve ragt ein weiteres Wahrzeichen empor, der Radarturm von Zandvoort. Ein technisches Meisterwerk, das nicht nur den Luftraum im Blick behält, sondern bei Rennen auch als Kameraturm eine Hauptrolle spielt.
Architektur mit Charakter
Der Mast besteht aus einer besonderen dreieckigen Stahlkonstruktion aus übereinandergestapelten Oktaedern. Dadurch wirkt er leicht und transparent, ist aber gleichzeitig äußerst stabil und widerstandsfähig gegenüber Wetter, Wind und Seeluft. Die schlanke Silhouette fügt sich überraschend gut in die Dünenlandschaft ein und ist inzwischen ebenso unverwechselbar wie die Curbs der Rennstrecke selbst.
Mehr als nur Radar
Radarfunktion: Oben befindet sich die Anlage, die dabei hilft, den Flugverkehr und die Umgebung zu überwachen.
Kameraturm während der Rennen: Für Fernsehübertragungen, darunter auch der Formel-1-Dutch-Grand-Prix, ist dies einer der besten Kamerastandorte. Vom Mast aus erhält man einen Panoramablick auf die Rennstrecke, einschließlich der Tarzan-Kurve, in der Überholmanöver häufig für spektakuläre Momente sorgen.
Innovativ und nachhaltig
Der Mast wurde größtenteils vorgefertigt und vor Ort mit cleveren Schraubverbindungen montiert. So konnte der Bau schnell und effizient erfolgen, und die Wartung bleibt einfach. Dank nachhaltiger Materialien trotzt die Konstruktion mühelos dem salzigen Meeresklima.
Eine Ikone in den Dünen
Wie die Tarzanbocht ist der Radarmast zu einem festen Orientierungspunkt geworden – für Rennfahrer, Fans entlang der Strecke und Millionen Zuschauer zu Hause. Er ist ein Beispiel dafür, wie Technik, Funktionalität und Ästhetik in einer Konstruktion zusammenkommen, die sowohl praktisch als auch ikonisch ist.
